Goldwaschen am Rhein 01.10.2017

Goldener Oktoberbeginn am Rheinufer

Es ist immer wieder schön, andere Menschen in die Geheimnisse des erfolgreichen Goldsuchens einzuführen, in ihre Gesichter zu schauen, wenn sie in der Pfanne das erste selbst geschürfte Goldstückchen erblicken und wie sie sich über die kleine Kostbarkeit freuen. Gold suchen ist spannend, aber auch erfolgreich.

Diese Goldflitterchen schürfte heute Goldsucher Damien aus Rastatt aus dem Rhein.

Wer die Goldseifen kennt, jene Geröllbänke im Rhein, die eine besonders hohe Konzentration schwerer Mineralien aufweisen und damit auch Gold, die richtige Waschtechnik anwendet, der muss fündig werden. Und darum ging es auch im heutigen Goldwaschkurs.

Die überschaubar kleine Gruppe mit Teilnehmern aus Bremen, Neu-Ulm, Stuttgart und dem Westerwald sowie dem Markgräflerland war schon bei der Begrüßung  in Bad Bellingen voller Erwartung. Alle freuten sich über den bevorstehenden Goldwaschtag.

Ob sie auch wirklich Gold fänden? Aber klar, versprach ich. Sollte jedoch jemand kein Gold finden, müssten wir halt Überstunden machen… Dazu kam es natürlich nicht, denn schon in der ersten Pfanne tauchten die ersten Goldplättchen auf, in den folgenden Pfannen weitere.

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Immer dann, wenn ein Teilnehmer zu heftig die Pfanne schwenkte und damit das Sandgemisch nicht nach seiner Dichte sortierte, sondern das gesamte Material verwirbelte und damit erneut vermischte, fanden sich letztlich weniger Goldflitterchen. Offenbar war das Gold über den Pfannenrand fortgespült worden. Deshalb ermahnte ich diese besonders eifrigen Goldsucher dazu, mit Ruhe an die Sache ranzugehen. „Goldwaschen ist eine ziemlich ruhige Angelegenheit. Wer langsam und behutsam arbeitet, ist letztlich erfolgreicher.“

Davon konnten sich die Teilnehmer meines Goldwaschkurses insbesondere bei den ebenfalls anwesenden Profis überzeugen. Insbesondere Damien und Hans, zwei Goldsucher aus Rastatt, waren aus der Ruhe nicht herauszubringen – und hatten letztlich eine stattliche Menge an Goldflitter vorzuweisen. Gleiches gilt für ein Ehepaar aus Lörrach, das seit langem immer wieder hier am Rheinkilometer 179 anzutreffen ist. Obwohl es erst am Nachmittag ans Ufer kam, hatten sie hinterher doch eine überzeugende Menge an Goldstückchen gefunden.

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Auch dieser Goldwaschtag verging wieder viel zu schnell. Kaum war die kurze Mittagsrast mit Lagerfeuerromantik vorüber, setzten wir die Rinnen ein und erhöhten damit die Goldausbeute ein wenig. Und schon war der Abend da. Mancheiner wunderte sich, wie rasch der Abenteuertag verging. – Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und die Profis, die uns gerne ihre Waschtechnik erklärten und die Goldfunde präsentierten. Aber auch meine Teilnehmer durften echtes Rheingold mit nach Hause nehmen und die Erinnerung an einen traumhaft schönen, goldenen Oktobertag.

3 Kommentare

  1. Hallo Franz,
    der weite Weg (fast 500 km) hat sich voll gelohnt.
    War ein super Tag bei bestem Wetter. Dabei hatte es am Vortag noch geregnet.
    Schon der erste Spatenstich brachte vollen Erfolg.Haben alle Goldflitter gefunden.
    Jetzt suche ich nur noch ne Pfanne und !!!Zeit!!!, um das Gelernte um zu setzen.
    Die Rinne kann, muß aber nicht. So Pfanne für Pfanne hat mir am besten gefallen.
    Evtl die kleine Rinne von Vater & Sohn hatte was. Wenn ich in der Region sein sollte,
    dann weis ich, wo ich mich mal zum Waschen einfinden werde.
    Grüße vom Rande des Westerwaldes.

  2. Hallo Franz,
    der Goldwaschkurs hat mir sehr gut gefallen. Die 3-stündige Anreise mit meinem Motorrad hat sich gelohnt.
    Im besonderen bleibt mir die freundliche und offene Art von Dir in Erinnerung zurück. Auch die anwesenden Goldsucherkollegen waren alle nett und freundlich. Das Goldsuchen mit der Pfanne stärkt den Körper und erfordert Ruhe und Geduld. Man kann sagen, wenn man nichts Wichtigeres vor hat, dann ist das eigentlich eine sehr gute Möglichkeit zur Regeneration. Ich wünsche Dir viel Erfolg auf der Jagd nach Gold und auch sonst noch alles Gute. Grüße aus dem bayrischen Schwaben. Ich werde sicherlich wiederkommen.

    1. Hallo Robert, ja, die Goldsucherei ist eine tolle sportliche Tätigkeit. Der ganze Körper wird gefordert. Wenn Du wieder mal am Rhein bist, dann melde Dich. Ich würde mich freuen.

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