Goldwaschen am Rhein 05.05.2018

Goldfieber am Ufer des Rheins

Der Tag war perfekt: Super schönes Wetter, blauer Himmel, sommerliche Temperaturen und dazu noch herrliche Goldfunde. Aber das wichtigste: Super nette Leute! Deshalb schon jetzt zu Beginn dieses Berichtes ein herzliches Dankeschön an alle! Denn es war ein rundherum gelungener Goldwaschtag.

Das zeichnete sich schon zu Beginn bei der Begrüßung bei der Tourist-Info in Bad Bellingen ab. Alle waren pünktlich gekommen und freuten sich bereits auf den Tag. Der, so versprach ich gleich zu Beginn, werde mich Sicherheit kurzweilig und ein Erlebnis werden. Und Gold würden wir natürlich auch finden.

Als Goldwaschplatz hatte ich die beliebte Geröllbank beim Rheinkilometer 179 ausgesucht. Schon am Vortag war ich vor Ort, hatte denn Platz besichtigt. So wie immer, denn auch heute sollte es keine „Überraschungen“ geben.

Am Goldwaschplatz angekommen, gab ich die obligatorische Einführung, dann endlich konnte die eigentliche Goldsuche beginnen. Und das hieß als erstes, Steine und Sand in ein Sieb schaufeln, kräftig schütteln und den in der Pfanne aufgefangenen Sand nach dem begehrten gelben Metall zu durchsuchen. Dabei muss zunächst heftig gerütteln und geschüttelt werden. Die schweren Bestandteile verlagern sich auf den Pfannenboden, während die leichteren Sande und Kieselsteine über den Pfannenrand fortgespült werden. Die Prozedur wird so lange wiederholt, bis nur noch ein kleines Sandhäufchen übrig bleibt. Mit ein paar leichten Schwenks wird der darunter liegende, schwere schwarze Sand (Magnetit) sichtbar. Und mit ein wenig Glück glänzt bereits das erste Goldstückchen in der Pfanne.

Aber in der ersten Pfanne war kein Goldflitterchen zu sehen. Andererseits wusste ich aus vorigen Goldwäschen: Hier musste noch „jede Menge“ Gold liegen. Folglich wurden die Pfannen aller Teilnehmer mit ausgesiebtem Sand gefüllt, die Waschtechnik eingeübt – und siehe da, die ersten Teilnehmer meldeten sich bereits mit ihren ersten Goldfunden. Das ging aber schnell! In der Folge hatte ein Teilnehmer nach dem anderen Gold in der Pfanne. Die Begeisterung war riesig.

Bald nach Mittag zogen wir uns zur Mittagspause zurück. Obwohl der Grill bereits seit einiger Zeit glühte, ließen sich etliche der Teilnehmer nur ganz, ganz langsam dazu bewegen, eine Pause einzulegen. Zu sehr hatte sie das Goldfieber gepackt.

Anschließend wurden noch die Goldwaschrinnen in die Strömung gelegt. Dieser Teil des Goldwaschkurses ist mir ebenso wichtig, denn die Rinne ist neben Pfanne und Schaufel das wichtigste Arbeitsgerät der Goldwäscher. Mit ihr wird die Ausbeute beträchtlich erhöht. Ein, zwei Durchgänge waren möglich, schon war der Abend und damit das Ende des Goldwaschtages gekommen. Schade. Es war ein so schöner Tag!


Goldwaschen am Rhein auf goldsucher.de

 

4 Kommentare

  1. Wir hatten viel Spaß bei der Goldsuche am Rhein bei traumhaftem Wetter. Herr Andorf hat den ganzen Kurs perfekt organisiert, so dass alles reibungslos ablief. Ein großes Lob an Herrn Andorf für sein Fachwissen, seine Anekdoten und seine sympathische und ruhige Art, uns unermüdlich die richtigen Techniken für das Goldwaschen beizubringen. Wir haben ein Röhrchen voller Goldstückchen mit nach Hause genommen und damit eine schöne Erinnerung. Nochmals herzlichen Dank für alles und liebe Grüße aus Sachsen von Susan Jähn und André Richter.

  2. War ein tolles Erlebnis. Haben unser erstes eigenes Gold gefunden. Wurden super angeleitet und waren alle im Goldfieber. Die Gruppe war toll und alles nette Leute. Wetter war auch Spitze, nur war der Tag zu schnell vorbei.
    Alles hat gepasst und wir kommen sicher wieder.

  3. Mit dem perfekt organisierten Kurs haben wir jetzt wie erhofft das Rüstzeug für unser neues Hobby. Der Veranstalter hat sich bis ins Detail um einen hervorragenden Ablauf gekümmert und nur kurze Zeit nach der ersten Einweisung und der Erklärung der Waschtechnik hatten wir auch schon Gold in den Pfannen.

    Noch mehr Spaß machte dann der Betrieb der Waschrinnen, aus denen wir noch einmal deutlich mehr Goldflöckchen herausholen konnten.

    Am Platz waren auch weitere Goldsucher am Werk, mit denen wir in bester Nachbarschaft gearbeitet haben und die uns ebenfalls noch einige wertvolle Tipps mitgegeben haben.

    Das traumhafte Wetter setzte dem Tag die Krone auf.

  4. Danke für den schönen Tag, es war sehr interessant und wir haben viel über das Goldwaschen gelernt. Ein großes Lob an Herrn Andorf. Er hat uns mit großem Fachwissen die Technik des Goldwaschen beigebracht. Bei tollem Wetter und netten Leuten ein rund um perfekter Tag einschließlich Goldfund. Nochmals herzlichen Dank Gruß Daniel und Mathias Herrmann aus Baden Baden

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