Goldwaschen am Rhein 07.04.2018

Sommerliche Temperaturen am Goldufer

Traumhaft schönes, beinahe schon sommerliches Wetter mit Temperaturen weit über 20 Grad, blauer Himmel und begeisterte Teilnehmer sowie befreundete „Profis“ am selben Goldwaschplatz – so wünscht man sich einen Goldwaschtag am Rhein. Schön auch, dass wir heute mit Anita aus der Schweiz ein Geburtstagskind begrüßen durften. Ganz nebenbei: Anita ist ein echtes Glückskind, denn sie erwusch sich die meisten Goldstückchen aus dem Rheinsand und ist damit der Tagessieger. Herzlichen Glückwunsch!

Aber auch alle anderen Teilnehmer konnten selbst gewaschenes Rheingold mit nach Hause nehmen. Die einen mehr, andere weniger. Hauptsache, es hat Spaß gemacht und sie kennen nun das Geheimnis, wie echte Goldwäscher das seltene, gelbe Metall aus dem Flusssand holen.  Denn das ist gar nicht so einfach, wie die Goldsucher selbst erfahren durften. Es kommt eben auf den richtigen Schwenk an. Und der funktioniert anfangs oft gar nicht. Schwupps, schon ist das ganze Gold wieder zurück im Fluss. Die mühevolle Schaufelei, das Aussieben des Sandes und das Schwenken sind dann mit einem Paukenschlag umsonst gewesen.

Doch die Goldwäscher waren fleißig und konnten schon recht früh ihre ersten selbst erwaschenen Goldstückchen in die Aufbewahrungsgläschen tupfen. Die Freude war riesig; das sah man ihren Gesichtern deutlich an. Mancheiner ließ sogar einen Jubelschrei los.

Um die Mittagszeit stärkten wir uns am Grill; einige Teilnehmer hatten Würstchen und andere Leckereien mitgebracht. Noch während der Pause hielt es manchen nicht mehr am Lagerplatz und brach erneut zum Goldwaschen auf.

Den übrigen gab ich noch etliches Wissen mit auf dem Weg: Weshalb wir ausgerechnet an diesem Platz so schönes Gold finden, wie man den Fluss sowie sein Ufer studiert und dabei Rückschlüsse auf das Hochwasser zieht, das die Goldwaschbänke mit neuem Material anreichert.

Nach der Pause wurden die Goldwaschrinnen in die Strömung gelegt. Jetzt hieß es, von der Grabungsstelle beziehungsweise Fundstelle möglichst viel ausgesiebten Sand heranzuschleppen, um letztlich das gewonnene Konzentrat mit der Pfanne reinzuwaschen. Das Ergebnis war eindeutig und überraschte alle: Auf dem Pfannenboden glänzten viel Mehr Goldplättchen als zuvor.

Während des Goldwaschens schipperte unmittelbar an unserem Ufer eine Flasche vorbei. Näheres Hinsehen entpuppte sie als Flaschenpost. Die Mitteilung darin ließ den Schluss zu, dass die Nachricht erst kurz zuvor einige 100 m oberhalb unseres Platzes der Strömung übergeben wurde. So verschlossen wir wieder die Flasche und schickten sie erneut auf die Reise.

Ein dickes Dankeschön an die Teilnehmer (und an das Geburtstagskind Anita!) sowie die Kollegen, die meinen Teilnehmern gerne über ihre Erfahrungen berichteten und ihnen manchen Kniff zeigten.


Goldwaschen am Rhein auf goldsucher.de

3 Kommentare

  1. Ein schönes und ganzheitliches Erlebnis für Jedermann…
    Informativ, kommunikativ, naturnah, spannend…nur zu empfehlen!

    Und das Wetter war auch wie bestellt! 🙂

    Danke

  2. Liebe Anita, liebes Geburtstagskind! Es freut mich, dass es Dir und Deinen Freunden gefallen hat. Nun habt Ihr ja wieder ein Stückchen des eigentlich Schweizer Goldes mit nach Hause in die Eidgenossenschaft genommen. Danke, dass Ihr gekommen seid. Ihr seit eine tolle Gruppe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Leider ging (auch für mich) die Zeit viel zu schnell vorüber. Liebe Grüße in die Schweiz! Franz der Goldsucher

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