Goldwaschen am Rhein 09.09.2017

Goldsucher aus Bulgarien zu Gast am Rhein

Das hat man auch nicht alle Tage. Heute stießen zwei Goldsucher aus Bulgarien zu uns, die in meinem Goldwaschkurs die richtige Technik erlernen wollten. Denn in ihrer Heimat hatten sie aus einem Gebirgsbach Goldflitterchen gewaschen. Ob sie jedoch die Pfanne richtig schüttelten, das wollten sie hier am Rhein bei Neuenburg herausfinden. Mit dem nötigen Knowhow ausgestattet und ein wenig Routine wollten sie später in der alten Heimat noch erfolgreicher nach dem bulgarischen Gold zu schürfen.

 

Wie man aus dem Rheinsand das wertvolle, edle Metall heraus wäscht, das wollten natürlich auch die übrigen Teilnehmer dieses Goldwaschkurses erlernen. Sie ließen sich nicht von der ziemlich schlechten Wetterprognose abhalten, wonach für den ganzen Tag Regen angesagt war. Glücklicherweise lag der Wetterbericht total daneben. Denn als wir zum Goldwaschplatz nördlich von Neuenburg aufbrachen, legten die Wolken eine Pause ein. Sie sollte bis in die Abendstunden andauern.

Der Wasserstand war heute sehr niedrig. Und er sollte im Laufe des Tages weiter absinken. Vor genau einer Woche sah es hier ganz anders aus: Der Pegel stieg und stieg, so dass das Goldwaschen nur unmittelbar am Ufer möglich war. Davon konnte heute keine Rede sein.

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Die Geröllbank bot ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Suche. Allerdings hatte sich der Untergrund aufgrund des vorangegangenen Hochwassers beträchtlich verändert. Zuvor gegrabene Löcher waren eingeebnet. Doch die aus großen Kieselsteinen gebauten Wälle für die Goldwaschrinnen lagen noch intakt im Fluss. So konnten wir nach dem Einüben mit der Goldwaschpfanne schon um die Mittagszeit die Rinnen einsetzen und damit mehr Goldflitter aus dem Rheinsand gewinnen.

 

 

4 Kommentare

  1. Für uns wurde das Goldwaschen zu einem unvergesslichen Tag. Anfangs hatten wir etwas Bedenken,dass das Wetter nicht mitspielen würde, aber dies war zum Glück nicht der Fall. Nach einer sehr netten Begrüßung durch Herrn Andorf am Treffpunkt ging es ab zum Rhein und nach einer super verständlichen Einarbeitung legten wir los. Wir wurden schon nach sehr kurzer Zeit fündig, was einen motivierte, immer weiter zu waschen. Wir hatten im Rhein einen prima Platz gefunden, an dem wir erst mit den Pfannen und dann mit den Goldwaschrinnen wuschen. Herr Andorf war für jede Frage offen und die Pause wurde gemütlich mit einem kleinen Feuer und Geschichten über das Goldwaschen gefüllt. Uns hat es sehr gut gefallen und die Anreise aus Frankfurt würden wir dafür immer wieder antreten!

    1. Liebe Selina Faust, ein ganz herzliches Dankeschön für die netten Zeilen! Ich muss zugeben, es war auch für mich ein wunderschöner Tag mit ebenso liebenswerten und eifrigen Teilnehmern. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder – irgendwo am Rheinufer. Beim Goldwaschen und einen schönen Tag erleben. Goldige Grüße aus dem Südwesten nach Frankfurt!

  2. Goldwaschen! Ein Wunsch, der erfüllt werden sollte. Daher sind wir extra aus Köln angereist, um an diesem Kurs teilzunehmen. Die ersten Pfannen brachten noch nicht mal ein klitzekleines Stück Gold zum Vorschein, was erstmal sehr enttäuschend war, wo doch die anderen fast alle schon Erfolg hatten. Doch mit der Zeit gelang es dann doch und die kleinen Tresore füllten sich. Man hatte den Dreh der Pfanne dann doch raus und die Goldwaschrinnen waren eine große Hilfe. Es war sehr interessant und ein besonderes Erlebnis!
    Es war wirklich ein toller Tag und das Wetter war dann doch auf unserer Seite!
    Vielen Dank!!!

    1. Liebe Caroline, herzlichen Dank für das Lob und dass es Euch so gut gefallen hat. Nun seht Ihr den Rhein mit goldigen Augen – auch in Köln. Herzlichst!

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