Goldwaschen am Rhein 17.03.2018

Schneetreiben kurz vor Frühlingsbeginn

Ein solch schmuddeliges Wetter hatte ich beim Goldwaschen noch nie: dichter Nebel, Nieselregen am Nachmittag und später Schneetreiben. Und das in der „wärmsten Region“ Deutschlands! Die Teilnehmer des heutigen Goldwaschkurses hatten dennoch ein unvergessliches Erlebnis. Und sie durften sich auch über selbst geschürftes Rheingold freuen.

Bereits am Vortag hatte ich den Platz besichtigt, allerdings herrschte da noch bester Sonnenschein. Die Schürfstelle war geradezu ideal; das letzte Hochwasser war lange vorbei und hatte die Geröllbank südlich von Bad Bellingen neu durchmischt. Das ließ auf schöne Goldfunde schließen.

Gekommen waren ein Paar aus Wiesbaden sowie ein Teilnehmer aus dem markgräfler Bergwerksdorf Buggingen. Die übrigen hatten sich – wohl mit Blick auf den Wetterbericht – entweder wegen „Krankheit“ abgemeldet oder waren trotz Zusage gar nicht erschienen. Doch das sollte die Stimmung an diesem Goldwaschtag nicht trüben.

Schon in der ersten Pfanne fanden sich die ersten Goldflitterchen. Das sind kleine Plättchen aus dem begehrten Edelmetall. Die  Hoffnung, vielleicht ein ganz großes Stück oder gar ein Körnchen zu finden, wurde zwar nicht erfüllt, dafür fanden sich in fast allen Pfannen meist mehrere Flitterchen.

Als nach der Mittagszeit die Temperaturen weiter fielen, entschied ich mich für ein Lagerfeuer. Die davon ausgehende Wärme tat uns wohl. Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs, ungewöhnlich für diesen Monat und die Region, genossen wir alle den Abenteuertag. Das schönste Lob aber lautete: „Die Zeit vergeht beim Goldwaschen viel zu schnell.“


Goldwaschen am Rhein auf goldsucher.de

3 Kommentare

  1. Hallo Franz,
    Das war ein super Erlebnistag mit dir.Vor allem dein Wissen über die Materie hat mich sehr beeindruckt.
    Und die Freude über das gefundene Gold noch mehr.
    Habe mir bereits eine Pfanne zugelegt.
    Wir sehen uns bestimmt wieder.
    Danke nochmals.
    Mit freundlichem Gruß
    Wolfgang Gaiser

  2. Es war ein Wetter zum davonlaufen. Unsere Gruppe bestand nur aus drei Leuten und Franz-Josef, aber das war genau richtig. Wir lauschten gespannt der Anleitung und trotz der Vorwarnung, dass man direkt beim ersten Waschen Gold findet, waren wir doch überrascht, dass es genau so kam. Wir sind trotz blauer Finger und Zähneklappern schnell in einen Wascheifer verfallen. Es fiel zwar zunehmend schwerer, den Goldflitter aus der Pfanne mit dem Pinsel „einzufangen“, aber wir gaben unser Bestes. Das „Goldwissen“, dass Franz-Josef besitzt ist so umfangreich, dass die 6 Stunden auf keine Fall gereicht haben. Wir hätten gern noch weiter gelauscht, deshalb haben wir beschlossen, auf alle Fälle im Sommer oder Frühherbst nochmal wiederzukommen. Vielen Dank, für den interessanten Tag!

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