Goldwaschen am Rhein 20.08.2017

Erlebnisreicher Tag am Ufer des Altrheins

Es war ein Tag, wie man ihn sich nur wünschen kann: herrlicher Sonnenschein, eine einmalig schöne Uferlandschaft, nette und begeisterte Golddsucher – und als Belohnung auch noch Gold mit nach Hause nehmen. Nicht irgendwelches, sondern Rheingold! Dabei waren nicht wenige der heutigen Teilnehmer beim Treffpunkt in Bad Bellingen noch ziemlich misstrauisch.

Wenn Sie nur ein winziges „Krümelchen“ Gold fänden, dann wäre der Tag gerettet, äußerten sie sich vorsichtig. Ich versuchte, sie zu beruhigen: „Gold liegt im Rhein überall rum!“ Wie man es dem Rheinsand entlockt, darum ging es in diesem Goldwaschkurs. Die Erfolgsquote beläuft sich auf garantierte 100 Prozent! „Jeder wird Gold mit nach Hause nehmen. Sollte jemand wirklich zwei linke Hände haben, würde ich mit ihm Überstunden machen…“ .-)

Nun, Überstunden mussten wir keine einlegen, wenngleich der Goldwaschtag – wie üblich – länger dauerte als der vorgesehene Zeitrahmen. Das lag einfach daran, dass einige Teilnehmer derart vom Goldfieber heimgesucht waren, dass sie trotz der allmählich untergehenden Sonne fast nicht mehr aufhören mochten. Auch mir tat es leid; am liebsten hätte ich die Tageszeit noch ein wenig hinausgeschoben.

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Auch diesmal waren neben Gästen aus dem Schwäbischen und anderen Regionen Deutschlands etliche Einheimische dabei: aus Bad Bellingen, Efringen-Kirchen und Kandern sowie Rheinfelden. Sie hatten vom „Goldrausch am Rhein“ gehört und mochten sich selbst davon überzeugen, dass quasi vor ihrer Haustür das seltene Rheingold verborgen liegt.

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Wie man es den Rheinsanden entzieht, dieses Wissen und die Waschtechnik vermittelte ich allen. Als auch noch in der ersten Pfanne auch tatsächlich Goldflitterchen glänzten, war es mit der anfänglichen Skepsis vorbei. Ab jetzt wollte jeder so schnell wie möglich sein erstes eigenes Gold haben. Bis in die Abendstunden hatten alle etliche Flitterchen eingesammelt.

Hatten wir bis zur Mittagspause noch den Umgang mit der Waschpfanne eingeübt, wurden nach der Mittagspause die Waschrinnen eingesetzt. Damit erhöhten wir die Ausbeute beträchtlich. Dazu wurde Sand vorgesiebt, das ausgesiebte Material zur Rinne transportiert und das Konzentrat letztlich mit der Pfanne feingewaschen. In einer Pfanne zählten wir 44 Goldstückchen auf einmal. Wenn das kein Beweis für die Existenz des Rheingoldes ist!

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer. Danke auch für den Gutedel und das leckere Gebäck! Und allen anderen für die Begeisterung, mit der sie bei der Sache waren. Wie gesagt: Schade, dass der Goldwaschtag so rasent schnell vorüber ging. Aber vielleicht sehen wir uns ja an einem anderen Tag wieder – beim Goldwaschen am Rhein.

 

4 Kommentare

  1. Hallo Herr Andorf, Familie Mann bedankt sich für einen sehr schönen Tag am Rhein. Das Goldwaschen hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, die Fahrt hat sich echt gelohnt. Viele liebe Grüße aus Schwaben
    Anne Mann

  2. Hallo Herr Andorf, zuerst noch einmal allerherzlichen Dank für die von Ihnen vermittelten Erlebnisse des vergangenen Sonntags. Mein Handy hat sich von seinem Rheinbad wieder erholt… Liebe Grüße auch von meiner Frau Dorothea

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