Goldwaschen am Rhein 24.09.2017

Sonniger Herbsttag am Ufer des goldenen Rheins

Der Herbst ist auch im Rheinwald deutlich zu spüren. Die Bäume entlang des Altrheins legen ihr grünes Kleid ab, lassen gelbe Blätter auf den Boden fallen. In den frühen Morgenstunden legen sich Nebelschwaden über das Wasser. Einen herrlichen Herbsttag genossen heute die Teilnehmer des Goldwaschkurses – mit blauem, sonnigen Himmel und einer wohltuenden Wärme. Und mit Goldfunden.

Riesig waren sie zwar nicht, aber genügend. Fragte sich zu Beginn mancher Teilnehmer noch, ob man überhaupt Gold finden würde, so konnten die Zweifel bereits mit der ersten Pfanne fortgeräumt werden. Gleich mehrere Goldflitterchen glänzten auf dem Pfannenboden.

Wer Gold wäscht, muss immer mit Überraschungen rechnen. Denn niemand weiß vorher, wer die meisten Goldstückchen finden wird, ob die ausgesuchte Grabungsstelle die optimale ist und vieles mehr.

Und ob das Wetter hält. Zumindest der letzte Punkt konnte von vornherein klar beantwortet werden: Heute gibt es Sonnenschein pur! Den ganzen langen Tag! Aber wie groß die Funde sein würden, das werde erst der Tagesverlauf zeigen. Denn beim Waschen ist neben Glück auch Geschicklichkeit im Umgang mit der Goldwaschpfanne maßgebend.

Davon berichtete ich den Teilnehmern schon bei der Begrüßung am Eingang der Balinea-Therme in Bad Bellingen.

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Von dort aus waren wir einige Kilometer nach Süden zum Waldparkplatz gefahren, um das letzte Stück des Weges auf dem Rheindamm zu Fuß zurückzulegen. Die Teilnehmer waren guten Mutes, schließlich ging es ja auch darum, erstmals in ihrem Leben Stückchen des mythischen Rheingoldes zu finden und mit nach Hause nehmen zu können. Rheingold ist eben etwas ganz Besonders.

Kurzweilig verlief ebenso die Mittagspause mit Lagerfeuerromantik und etlichen Geschichten übers Rheingold, seine Herkunft sowie verschiedene Waschmethoden und vieles mehr, danach ging es sofort daran, die Waschrinnen in die Strömung  zu legen, um damit mehr Gold zu finden. Tatsächlich konnten wir nach dem Auswaschen auch etliche Goldflitterchen mehr aus dem Rinnenkonzentrat gewinnen. Allerdings waren die meisten winzig klein, nur wenige waren darunter, die einen Millimeter oder mehr hatten.

Dennoch gefiel allen Teilnehmern das heutige Erlebnis riesig. Mancheiner überlegte sich sogar, das Goldwaschen als neues Hobby auszuüben. – Vielleicht werde ich ja den einen oder anderen Teilnehmer wieder treffen. Dann mit eigener Ausrüstung und natürlich wieder im Goldfieber. Danke allen, die gekommen waren. Es war auch für mich ein herrlich schöner Tag mit super tollen Leuten.

 

4 Kommentare

  1. Hallo Herr Andorf,
    vielen Dank für den herrlichen Tag. Wir sind zwar keine „Goldmillionäre“ geworden, aber wir hatten sehr viel Spaß. Ihre Geschichten und Erklärungen waren sehr interessant und amüsant. Wir haben viel gelacht – auch als meine Gummistiefel voll Wasser liefen, hat es der Stimmung nicht geschadet. Weiter so. Wir wünschen Ihnen weitere schöne Goldwäschertruppen und einen großen Goldfund.

    1. Es freut mich sehr, liebe Elke und lieber Alexander, dass es Euch so viel Freude bereitet und Spaß gemacht habt. Mal seh’n, vielleicht werdet Ihr ja mal doch noch Goldmillionäre. Goldige Grüße! Franz der Goldsucher

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