Goldwaschen am Rhein 26.05.2018

Claudia: zum sechsten Mal beim Goldwaschen dabei

Der Sommer ist da. Hitzige Temperaturen, Sonnenschein, Wasser… Ein Glück, dass unser Goldwaschplatz an einem dichten Rheinwald mit hohen, schattenspendenden Bäumen liegt und das nur wenige Zentimeter tiefe Flusswasser ebenso Kühlung bringt. Dabei hatte der Wetterbericht auch für heute eine hohe Regenwahrscheinlichkeit angekündigt. Davon spürten wir jedoch gar nichts.

Umso besser für die Goldsucher, die ohne Einschränkung und lediglich durch eine Grillpause unterbrochen das schönste aller Metalle schürften: Gold!

Allerdings hatte der Morgen mit einer Überraschung  begonnen. Mehrere Teilnehmer waren mit ihren Wohnmobilen angereist. Wenn sie nur die übliche Größe gehabt hätten, dann wären wir innerhalb weniger Minuten vom Treffpunkt bei der Tourist-Information in Bad Bellingen zum Waldparkplatz gelangt, von wo es zu Fuß direkt zur Goldwaschbank ging.

Die rollenden Wohnzimmer waren jedoch zu riesig und passten nicht auf den schmalen Schleichweg. Diesen hatte ich vorgesehen, da die Landesstraße wegen Straßenbauarbeiten auf ein sehr kleines Stück komplett gesperrt worden war. Doch was soll’s: Nach einem größeren Umweg erreichten wir das Ziel ohne Probleme.

Am Ufer bei Istein richteten wir im Eiltempo den Lagerplatz ein und gingen nach einer kurzen Einführung sofort ans Werk. Und das hieß: schaufeln, sieben, Waschpfanne rütten und Gold finden. Das klappte prima, wenngleich die Goldstückchen lediglich bis zu einem Millimeter groß, die meisten deutlich darunter waren.

Zur Überraschung der Kinder fanden sich in den Pfannen weitere wertvolle Schätz: Halbedelsteine, meist lilafarbene oder gelbe Quarze, sowie Herzchensteine.

Riesig gefreut habe ich mich über Goldsucherin Claudia. Sie hatte bereits zum sechsten Mal den Goldwaschkurs besucht und brachte auch noch weitere Freunde mit. Bei ihrer Anmeldung war mir das zunächst nicht aufgefallen. Umso größer war die Freude nun bei der Begrüßung. Liebe Claudia, herzlichen Dank für das erneute Wiedersehen!

Eine Bereicherung waren ebenso anwesenden die Profi-Goldsucher, allen voran Hans aus Rastatt. Mit großer Geduld gab er meinen Teilnehmern gerne Einblick in seine Arbeit, erklärte die Arbeitsweise seiner Goldwaschrinne sowie die Handhabung der Pfanne. Und er verschenkte sogar etliche Goldflitterchen.

Insgesamt war auch dieser Goldwaschtag wieder sehr gelungen und ein Erlebnis für alle. Der eine oder andere verließ abends nur schweren Herzens den Waschplatz. Auf jeden Fall, so das Versprechen, werde man wieder kommen. „Nicht gleich, aber ganz bestimmt noch in diesem Jahr!“ Übrigens, eine Familie aus Franken war derart begeistert,  dass sie sich spontan für den nächsten Tag ankündigte… – Danke!


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