Goldwaschen am Rhein 27.01.2018

Erster Goldwaschtag im Jahr 2018

Diesen Tag hatte ich lange herbei gesehnt: Der erste Goldwaschtag des Jahres 2018! Es sollte ein wunderschöner Tag mit ebenso interessierten und fleißigen Teilnehmern werden. Und gefunden haben wir natürlich ebenso – Gold! Das größte Stück maß 2 mm im Durchmesser. Ein gelungener Start in die neue Saison!

Das Hochwasser der letzten Wochen hatte ganze Arbeit gemacht. Als ich zwei Tage zuvor die Goldwaschbänke sowie den Wasserstand des Rheins kontrollierte, lag die Wasserlinie noch gut einen Meter höher. Und dennoch hätten Goldsucher schürfen können. Nicht überall, aber auf einer hoch verlaufenden Waschbank in der Nähe des Winzerdorfes Istein.

Die Entscheidung sollte sich lohnen. Fast keine Pfanne, in der nicht mehrere Goldflitterchen gleichzeitig auftauchten. Die Teilnehmer des Januar-Goldwaschkurses sollten etliche Funde mit nach Hause nehmen. Das war von Anfang an klar.

Obwohl der Wetterbericht für diesen Tag (nach den zurückliegenden heftigen Regenfällen) sonnige Abschnitte angekündigt hatte, ließ der Hochnebel nicht von uns ab. Dafür lag die Tagestemperatur bei rund 8 Grad.

In warme Sachen eingepackt, kam uns das sogar als sehr angenehm vor. Für die Wärme sorgte allerdings auch das fleißige Schaufeln, Sieben und Auswaschen der Pfannen.

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Schon recht früh wurden die ersten größeren Goldstückchen gefunden. Das größte maß etwa 2 mm, ein weiteres knapp darunter. Schon recht früh hatten die Teilnehmer den richtigen Umgang der Waschpfannen verstanden und holten ein Goldstückchen nach dem anderen aus dem Fluss. Als schließlich die Waschrinnen eingesetzt wurden, erhöhte sich die Ausbeute.

Wie immer und trotz des bedeckten Himmels verflog der Tag wie im Flug. Als abends das Licht allmählich nachließ, war dies das Zeichen zum Aufbruch. An dieser Stelle möchte ich allen ein herzliches Dankeschön sagen! Wie bereits erwähnt: Es war ein gelungener Auftakt in die neue Goldwaschsaison am Rhein. Danke!


Goldwaschen am Rhein auf goldsucher.de 

2 Kommentare

  1. Überrascht und erfreut, dass der Waschtag trotz Rhein-Hochwasser stattfinden konnte, erlebte unsere kleine Gruppe einen schönen und interessanten Tag mit vielen glänzenden Flitterchen in Pfanne und Schleuse. Spannend, dass im Geröll praktisch die gleichen Gesteine wie orografisch viel weiter oben (im Napfgebiet) vorkommen! Sie sind jedoch häufig viel flacher und waren auf der „Ausweichbank für Hochwasser“ dachziegelartig flussabwärts geschichtet, wohl durch den Wasserdruck.
    Interessant zu beobachten war die Veränderung des Wasserstandes im Verlaufe des Tages. Dies war jedoch unkritisch, da der Wasserstand abnahm. Im umgekehrten Fall hätte man richtig aufpassen müssen!
    Noch ein letztes: Herr Andorf ist ein sehr erfahrener Goldwäscher, von dem man etwas lernen kann!

    1. Lieber Herr Schmied, herzlichen Dank für den schönen und ermutigenden Kommentar! Ich freue mich auch, dass es Ihnen so gefallen hat. Ihre Ausführungen über das Gold in der Schweiz habe ich sehr aufmerksam aufgenommen. Herzlichen Dank und schöne Grüße in die Schweiz, dem Quellgebiet des Rheingoldes!

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