Goldwaschen am Rhein 27.05.2018

Goldwaschen am Rhein – ein Abenteuer der Extraklasse

Ich freue mich auf jedes Wochenende. Denn dann wird am Rheinufer Gold gewaschen. Aber nicht nur das gelbe Metall ist das Highlight des Tages, auch die Teilnehmer meiner Goldwaschkurse sind es, ihre Beigeisterung sowie die zahlreichen Gespräche mit ihnen machen aus dem Tag draußen in der Natur ein wundervolles Erlebnis.

So war es auch am Sonntag. Treffpunkt war diesmal das Rathaus in Neuenburg am Rhein. Bereites am frühen Morgen hatte ich wie üblich verschiedene Uferabschnitte inspiziert. Weil der Wasserpegel für keinen der Neuenburger Plätze optimal war (teilweise waren die Geröllbänke komplett geflutet), entschied ich mich, mit den Goldwaschteilnehmern nach Süden auszuweichen. Die Geröllbank beim Rheinkilometer 179 war für den heutigen Wasserstand perfekt. Davon berichtete ich den Teilnehmern während der Begrüßung.

Gleich darauf fuhren wir zum dortigen Waldparkplatz; dann ging es zu Fuß noch ein Stück auf dem Rheindammweg – und schon standen wir unter großen, schattenspendenden Bäumen im Rheinwald, direkt oberhalb unseres Claims.

Mag sein, dass der eine oder andere Teilnehmer den ganz großen Fund erwartete, am Ende des Tages hat jeder selbst geschürftes Rheingold mit nach Hause genommen. Die Menge unterschritt jedoch all zu hohe Erwartungen.

Doch das mit eigenen Händen erwaschene Gold sowie die Gemeinschaft unter Gleichgesinnten und die Tipps anderer Profi-Goldsucher ließen den Aufenthalt in der einzigartigen Uferlandschaft des Altrheins den Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis werden, an die sich die großen und kleinen Goldsucher ganz bestimmt noch sehr lange wohltuend erinnern werden.

Bevor wir dem Rheinsand das seltene gelbe Metall entlockten, gab’s ein wenig theoretisches Wissen über das Wasser, die Mineralien und Steine und die merkwürdige Eigenschaft des Goldes, sich immer nach unten hin zu bewegen. Mit einem kräftigen Rütteln und Schütteln der Pfanne wurde das edle Metall durch das Sandgemisch nach unten auf die Bodenplatte hinbefördert. Dann hieß es, die oberen und leichten Sande über den Pfannenrand fortzuspülen – und übrig blieb ein Konzentrat schwerer und schwerster Sande – und mit ein bisschen Glück sogar Gold.

Bald nach Mittag legten wir unter den schattigen Bäumen eine Grillpause ein. Wer fleißig arbeitet, hat natürlich auch ein kräftiges Vesper verdient. Weil alle sehr fleißig gebuddelt hatten, fiel das gemeinsame Essen entsprechend üppig aus. Währenddessen unterhielt ich mit Erzählungen rund um die Rheingoldwäscherei, schon ging’s weiter mit der Arbeit. Diesmal wurden die Waschrinnen in die Strömung gelegt. Ziel war:  Noch mehr Gold finden… – Schade nur, dass der Abenteuertag so rasch vorüber ging. Für jeden von uns, auch für mich. – Unterdessen freue ich mich bereits auf das nächste Wochenende. Wieder am Rhein und hoffentlich wieder mit so netten Teilnehmern. Herzlichen Dank an alle!


Goldwaschen am Rhein auf goldsucher.de 

 

3 Kommentare

  1. Es war ein sehr schöner heiß und schwüler Tag. Erfreulich ist die Erfrischung des tollen Rheinwassers. Man kann diesen Platz nur empfehlen. Und wenn man so toll unterhalten und belehrt wird vom Obergoldschürfer Franz, bedarf es keiner weiteren Kommentare. Gut, es gab nur ganz kleine Splitterle Gold, also einen Autoanhänger dafür kann man sich ersparen. Gerne wieder.

  2. Es war ein unbeschreiblich schöner und erfolgreicher Tag am Rhein . Vielen Dank unserem Goldführer Franz, 😉 von dem wir sehr viel über das Goldschürfen erfahren durften.
    Außerdem ist er ein sehr sympatischer und offener Mensch.
    Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei, aber so ist das nunmal, wenn es schön ist.

Schreib eine Antwort

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Beiträge