Goldwaschen am Rhein 30.03.2018

Auf die Waschtechnik kommt es an

So schön kann Abenteuer sein: Natur pur, nette Leute und ganz nebenbei auch noch echtes Rheingold schürfen und finden. Mit Begeisterung waren die Teilnehmer des heutigen Tages bei der Sache. Sie kamen allesamt von weit her, um mit eigenen Händen das schönste aller Edelmetalle zu finden und einiges davon mit nach Hause nehmen zu können.

Vom Treffpunkt in Bad Bellingen fuhren wir nach Süden zum Waldparkplatz bei Istein und gingen noch ein Stück auf dem Dammweg zur Geröllbank beim Rheinkilometer 179. Dort bezogen wir zunächst unseren Lagerplatz und gingen sogleich ans Werk. Und das hieß – nach einer kurzen Einweisung – sofort ans Schaufeln. Da das gelbe Metall im Sand zwischen den groben Kieselsteinen eingelagert ist, muss das Material ausgesiebt werden.

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Der gewonnene Sand wird anschließend mit der Pfanne reingewaschen. Dabei werden die leichten Sande über den Pfannenrand zurück in den Fluss geschwenkt, während die schweren Bestandteile zurück bleiben.

Ein deutliches Zeichen auf das Vorhandensein schwerer Mineralien ist der „schwarze Sand“ (Magnetit). Er ist dichter als die sonstigen Mineralien und lagert sich auf dem Pfannenboden ab. Gold zählt zu den dichtesten beziehungsweise schwersten Bestandteilen. Folglich haftet es ebenso auf der Bodenplatte – zwischen dem schwarzen Sand. Jetzt müssen die Goldstückchen nur noch in das Gläschen getupft werden. Alle Teilnehmer beherrschten recht zügig die Waschtechnik.

Kaum eine Pfanne, in der keine Goldflitterchen zu finden waren. Die Teilnehmer hatten sich viel Mühe gegeben, so rasch wie möglich die richtige Waschtechnik einzuüben. Schließlich wollten sie kein einziges so mühevoll gewaschenes Gold dem Fluss zurück geben.

Nach der Mittagspause wurden die Waschrinnen eingesetzt – und damit wurde die Goldausbeute erhöht. Das in den Vertiefungen festgehaltene Konzentrat musste lediglich mit der Pfanne reingewaschen werden. Ohne den Einsatz von Pfannen ist die Goldsuche kaum möglich.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer. Es war ein toller Tag am Ufer des Altrheins.


Goldwaschen am Rhein auf goldsucher.de

3 Kommentare

  1. Hallo!
    Der Goldwaschkurs war ein gelungenes Geburtstagsgeschenk, was ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Es war ein toller Tag!

    Beste Grüße
    Tobias

  2. Hallo Franz-Josef,

    vielen Dank für den schönen Tag und die tollen Gold-Geschichten.
    Wir hatten sehr viel Spass am Waschen und viel Freude an unserer „Beute“.
    Und sogar ein bisschen Muskelkater an den folgenden Tagen 🙂
    Liebe Grüße an alle anderen Teilnehmer und Wolfgang.

    Bis zum nächsten Mal,

    Alexander und John

    1. Lieber Alexander, es freut mich sehr, dass Euch das Goldwaschen gefallen hat. Nun wisst Ihr ja selbst, wie es funktioniert und wo das gelbe Metall zu finden ist. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann wieder beim Goldwaschen, dann vielleicht bei sommerlichen Temperaturen. Goldige Grüße: Franz-Josef der Goldsucher

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