Goldwaschkurs 03.06.2017

Goldiges Körnchen in der Pfanne.

Nein, das angekündigte Donnerwetter blieb aus, wenngleich der Wetterbericht ab dem späten Nachmittag von heftigen Wolkenbrüchen gesprochen hatte. Wir blieben verschont. Unwetter waren dennoch am Oberrhein, allerdings rings um uns herum. Das Grollen war deutlich zu hören. Wir freuten uns über das Glück und konnten es eigentlich gar nicht so richtig fassen.

Sicherheitshalter hatte ich mich für den nördlich von Neuenburg gelegenen Goldwaschplatz entschieden. So wäre der Weg zu den Autos sehr kurz und niemand wäre nass geworden. Dort angekommen, schürfte bereits ein Schwarzwälder Goldsucher – und hatte schon einige Goldflitter in der Pfannen.

Die Erwartungen an diesen Goldwaschtag waren bei den Teilnehmern zum Teil sehr hoch. Ein Teilnehmer hoffte gar, einen 120-kg-Brocken reinen Goldes mit nach Hause nehmen zu können.

Glück hatte jedoch eine Frau, die ein goldiges Körnchen in der Pfanne hatte. Ob es sich tatsächlich um echtes Rheingold handelte, konnte ich am Ufer nicht feststellen. Aber es sah teuflich schön aus! Goldgelb und richtig schwer.

Begonnen hatte der Tag mit strahlend blauem Himmel und Sonne pur. Um die Mittagszeit zogen dann aus Westen riesige Wolkentürme in unsere Richtung, teilten sich zu beiden Seiten auf und entluden sich anderswo. Wir blieben verschont. Lediglich am späten Nachmittag kamen ein paar Tropfen herunter, die sich allerdings schon bald wieder in Nichts auflösten. Der Abend war wieder herrlich sonnig.

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Für eine Überraschung sorgte der Wasserstand. Schon am Vortag hatte der Rhein einen erhöhten Wasserstand. Im Laufe des Tages stieg das Wasser immer mehr an. Es waren zwar nur etwa zehn Zentimeter, aber diese geringe höhe machte es aus, dass wir nicht an die goldreichste Stelle im Fluss laufen konnten und stattdessen am Ufer blieben. Doch das tat uns allen keinen Abbruch. Gold wurde gefunden. Nicht viel, aber immerhin. Ein Teilnehmer hatte bis am Mittag kein einziges Stückchen des gelben Metalls in der Pfanne, dann plötzlich drei Stück auf einmal. So etwas nennt man Glück.

An dieser Stelle allen Teilnehmern des heutigen Tages ein herzliches Dankeschön! Und zum großen Glück mit dem Wetter habe ich eigentlich nur einen Spruch auf den Lippen: Wenn Engel reisen, lacht die Sonne. Bei uns war’s das Gold.

 

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