Goldwaschkurs 03.12.2016

Letzter Goldwaschkurs im alten Jahr.

Trotz frostiger Temperaturen und Nebel in den frühen Morgenstunden waren einige Teilnehmer zum letzten Goldwaschkurs dieses Jahres nach Neuenburg am Rhein gekommen. Erst zur Mittagszeit tauchten Sonnenstrahlen die Rheinlandschaft in eine herrliche Uferlandschaft. Bis dahin hatten die Goldsucher schon etliche Funde gemacht.

Ein Teilnehmer, in der sich über lange Zeit partout kein einziges Goldstückchen finden wollte, hatte plötzlich funf Flitterchen auf einen Streich in der Pfanne.

Offenbar hatte er zuvor nicht die richtige Waschtechnik angewandt, denn die Grabungsstelle war dieselbe, an der auch die übrigen Teilnehmer in jeder Pfanne neues Gold fanden.

Längst sind auch am Rheinufer die Zeichen des nahenden Winters nicht mehr zu übersehen. In einigen Pfützen hatte sich sogar eine dünne Eisschicht gebildet. Und die Bäume und Sträucher im schmalen Rheinwald hatten fast alle Blätter verloren. Vor kurzem sah es hier noch ganz anders aus. Aber auch der Wasserspiegel war – wie im Winter üblich – weiter gefallen, so dass der Einsatz der Waschrinnen nur möglich war, indem wir quer über die Geröllbank einen schmalen Kanal gruben und mit aus Kieselsteinen einen Wall bauten. Die geringe Strömung reichte für die beiden Goldwaschrinnen aus.

Jetzt in der kühlen Jahreszeit sind die Tage kürzer; schon in den späten Nachmittagsstunden geht das Tageslicht ins Zwielicht über, so dass die Goldflitterchen nur noch schwer zu erkennen sind. Zugleich legt sich wieder Nebel über den Fluss und stimmt die Landschaft auf die nahende Nacht ein. Wir nutzten die Gelegenheit, nach einem herrlichen Arbeitstag noch einen Grill zu entzünden.

Der nächste Goldwaschtag ist am Samstag, 21. Januar 2017. Anmeldungen sind noch möglich. [anmelden]

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