Goldwaschkurs 15.07.2017

Goldfunde, Abenteuer, Wetter – perfekt!

So schön kann ein Tag am Ufer des Altrheins bei Neuenburg sein. Auch dieser Goldwaschtag war sowohl für die Teilnehmer als auch für mich ein Erlebnis. Bei der Begrüßung vor dem Rathaus hatten ein paar Teilnehmer noch vorsichtig gefragt, ob sie heute auch wirklich Gold fänden? Aber klar! Die Erfolgsquote lautet: 100 Prozent.

Das mag den einen oder anderen vielleicht überraschen, aber die Goldwaschkurse werden nur an Schürfstellen durchgeführt, die ich auch selbst als Goldsucher aufsuche. Es gibt keine „Geheimtipps“ und auch keine verborgenen Plätze. Alles was man wissen muss, versuche ich während des Goldwaschtages zu vermitteln. Hinzu kommen noch unzählige Erzählungen rund ums Goldwaschen.

Die Teilnehmer konnten sich also auch heute wieder darauf verlassen, dass sie selbst geschürftes Rheingold mit nach Hause nehmen werden und nebenbei einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag in der Gemeinschaft anderer Goldsucher haben, der ihnen ganz bestimmt in Erinnerung bleiben wird.

Aber zunächst musste ich natürlich erst einmal das allernötigste Grundwissen vermitteln. Und das heißt, zu erklären, weshalb wir aus dem Sand das sehr seltene Edelmetall aus dem Sand extrahieren können. Und das alles ohne Chemie, nur mit der eigenen Muskelkraft und mit etwas Geduld. Und tatsächlich, sehr rasch fand sich das erste winzige Goldplättchen. Hat man erst einmal die richtige Schürfstelle gefunden, liegt dort sicherlich noch viel mehr.

Gefällt Dir das Goldwaschen am Rhein? Über Deine Meinung freue ich mich!

Man braucht lediglich tiefer graben, denn das schwere Gold versteckt sich am liebsten in den tieferen Sanden. Wird das Sandgemisch nach dem Herausgraben und Sieben mit der richtigen Technik Waschtechnik bearbeitet, bleibt unweigerlich Gold übrig.

Die richtige Waschtechnik erlernten alle Teilnehmer ziemlich rasch, so dass wir bereits um die Mittagszeit die Goldwaschrinnen in die Strömung einsetzen und damit die Anzahl der Goldflitterchen erhöhen konnten.

Heute waren die meisten Teilnehmer vom Goldsuchen und -finden so sehr angetan, dass sie kaum eine Pause einlegten. Das nennt man Goldfieber. Herzlichen Dank! Es war toll!

10 Kommentare

  1. Thank you for the lovely day. We enjoyed the day, as much as we did 5 years ago. Quality time and especially memories to remember and to treasure…

  2. Vielen Dank für diesen wunderbaren und ergibigen Tag am Rhein. Ich komme gerne wieder hierher, da mich das Goldfieber ja schon länger gepackt hat und der Rhein eben ein Garant für einen Fund ist.
    Goldauf, Herr Andorf, es war Spitzenklasse.
    Goldige Grüße aus dem Allgäu.

    1. Hallo lieber Allgäuer, danke für das Lob. An dieser Stelle möchte ich aber auch allen anderen Teilnehmern dieses Tages ein dickes Lob aussprechen. Es war wirklich toll. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann und irgendwo wieder beim Goldwaschen. Ich würde mich freuen.

  3. Es war ein sehr spannender, informativer Nachmittag. Ich hätte nicht gedacht, dass das derart mühsam ist.
    Aber dennoch – das Röhrchen ist zwar nicht ganz voll geworden, aber echtes Gold ist schon drin.
    Vielen Dank an Herrn Andorf für den kurzweiligen Nachmittag.

  4. Super schön und super interessant, so war für meine Familie und mich der Samstag an den Grießheimer Schwellen. Herr Andorf hat für uns das Goldwaschen im Rhein zu einem unvergeßlichen Erlebnis gemacht. Jeder konnte Rheingold mit nach Hause nehmen und mein Mann weiß endlich, auf welche Weise die Menschen seines Heimatortes früher ihr tägliches Brot verdienten. Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir bei einem Goldwaschkurs mitmachen.

    1. Ja, die Goldsucherei war früher eine echte Plagerei. Ich überlege heute noch, ob die Menschen damals und angesichts der harten Arbeit einen Blick für dieses faszinierende Edelmetall hatten. Heute können wir die Goldwäscherei ja als Zeitvertreib machen. Vielleicht ist es auch deshalb ein Abenteuer. Und Gold wird man bei uns immer finden. Garantiert!

  5. Der Goldwaschkurs am Rhein – 15.07.2017- hat mir sehr gut gefallen.
    Durch die sehr guten Infomationen und Hilfestellung des Goldkursleiters gelang es mir auch einige Goldplättchen zu finden.
    Zum Schluß leistete ich mir noch einen R(h)einfall, was nach meiner Meinung aber dazu gehörte.

    1. Ja, der Rhein hat so seine Tücken. Ich selbst bin auch schon einige Male ins Wasser gefallen. Einmal – es war in der Schweiz – plumpste ich in ganzer Länge in den Fluss. Als ich dann über die Grenze nach Hause fuhr, schauten mich die Grenzbeamten nur merkwürdig an. Meine komplette Bekleidung, meine Haare, einfach alles war nass. Ich sagte dann, ich war Goldwaschen. Dann winkten sie mich durch.

  6. Wir hatten einen wunderschönen Tag am Rhein und eigentlich waren wir alle so in unsere Goldsuche vertieft, dass die Zeit wie im Flug vorbei war. Herzlichen Dank an Herrn Andorf. Er hat uns einen schönen Tag bereitet. Dieses Abenteuer kann man nur empfehlen und wir habe bereits fleißig die Werbetrommel gerührt.

    1. Das freut mich, dass Ihnen das Goldwaschen am Rhein so sehr gefallen hat. Ich selbst habe das Goldfieber seid meiner Kindheit – und will auch gar nicht geheilt werden. Es ist einfach nur schön! Danke für die Werbetrommel!

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