Goldwaschkurs 18.06.2017

Goldwaschsonntag am Rhein

Der fehlende Regen hinterlässt auch im Rhein seine Spuren. Die Goldwaschbank bei Istein, wohin die sonntägliche Goldwäschergruppe gemeinsam mit mir von Bad Bellingen aus hingefahren war, lag komplett im Trockenen. Am oberen Ende der riesigen Geröllbank fanden wir jedoch ein Plätzchen mit genügend Wasser und ganz in der Nähe eine schattige Lagerstelle zum gelegentlichen Ausruhen und für ein Päuschen zwischendurch.

Doch davon wurde nur einmal – aber das ausgiebig – Gebrauch gemacht.

Die gemeinsame Zeit wurde einerseits für ein Goldgräbervesper genutzt, andererseits konnte ich den Teilnehmer etliche Geschichten über das Rheingold, seine Herkunft und über das Goldfieber berichten, aber auch was der aus Kandern im Schwarzwald stammende Johann August Sutter mit dem kalifornischen Goldrausch zu tun hat.

Pünktlich waren die Teilnehmer bei der Tourist-Information in Bad Bellingen erschienen. Dort beschrieb ich zunächst die Anfahrt zum Isteiner Waldparkplatz und dass wir anschließend noch ein Stück des Weges laufen müssten. Die kurze Zeit bis zum Goldwaschplatz nutzte ich schließlich, die wichtigsten Informationen für eine erfolgreiche Goldsuche preiszugeben.

Überaschaubar war auch an diesem Sonntag die Teilnehmerzahl. Am Platz angekommen, war bereits ein anderer Goldsucher eifrig bei der Arbeit. Ansonsten war zunächst niemand weiteres zu sehen. So konnten wir rasch mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Allerdings galt – wie im übrigen für den ganzen Tag – ein gemütliches Arbeiten. Denn der Wetterbericht hatte für diesen Tag Rekordtemperaturen vorhergesagt.

Schon in den ersten Pfannen blitzten Goldflitterchen auf. Sie waren bis zu einem Millimeter groß und begeisterten sofort die erwartungsfrohen Goldwäscher. Ein Pärchen war sogar eigens aus Goldkronach im Fichtelgebirge angereist, wo schon Alexander von Humboldt bergmännisch nach dem seltenen Metall schürfte.

Riesigen Spaß hatten übrigens insbesondere die Kinder. Zumeist wussten sie über das Gold im Rhein bereits gut Bescheid; gerne nahm ich ihre Ratschläge und zahllosen Tipps auf. Und die Eltern freuten sich ganz besonders darüber, dass es ihren Jüngsten so sehr gefiel. Eine Familie wollte sogar nicht einmal die Mittagspause für ein Ausruhen nutzen, sondern wusch bis in die Abendstunden – an einem Stück durch.

Schade, dass der Tag so rasch verging. Aber irgendwann ist auch der schönste Abenteuertag zu Ende. Die Kinder, ihre Eltern und die übrigen Goldwäscher nahmen die Erinnerung an einen erlebnisreichen Tag mit nach Hause. Zusammen mit ihren Goldfunden.

Ein Kommentar

  1. Wir vier aus Pfullingen waren auch an diesem Tag beim Goldwaschen dabei .
    Es war ein sehr schöner und heißer Sonntag .
    Wir haben einiges über dad Gold waschen heute und früher gelernt .
    Der Tag ging viel zu schnell vorüber aber wir waren alle Gold fündig geworden .
    Nochmal vielen Dank für den schönen Tsg .
    Gruss Familie Kromer

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