Goldwaschkurs 22.04.2017

Schmuckes Goldkörnchen im Rheinsand.

Das war eine Überraschung. Nachdem vom Pfannenboden das Goldflitterchen aufgetupft und ins Aufbewahrungsgläschen getan war, wollte ich mit dem verbliebenen Sand in der Pfanne das Verhalten von Goldkörnchen demonstrieren. Rein theoretisch, versteht sich, denn mit dem, was dann geschah, hatte ich nicht gerechnet. Beinahe wäre dieser „goldlose“ Rest aus Sand und kleinen Steinchen zurück in den Fluss geworfen worden.

Doch was war das! Was glänzte da so goldig? Es war tatsächlich ein kompaktes Goldstück, das nicht wie die Goldflitter am Pfannenboden haftete, sondern eifrig herumkullerte. Es war so schwer, dass es sich nur mit Mühe mit dem Pinsel auftupfen ließ.

Von diesem außergewöhnlichen Fund einmal abgesehen war es aber auch sonst ein insgesamt erfolgreicher Tag. Alle konnten schon binnen kürzester Zeit ihr selbst geschürftes Rheingold ins Gläschen tupfen, um es mit nach Hause zu nehmen und Freunden oder Verwandten zu zeigen.

Eigentlich war für diesen Tag Regen angekündigt. Tatsächlich fiel kein einiger Topfen vom Himmel. Als ich am frühen Morgen das Ufer besichtigte, war die Sonne bei klarem Himmel aufgegangen. Kein Wölkchen weit und breit. Dabei hatte der Wetterbericht etwas ganz anderes angekündigt. Aber kaum hatte ich die Teilnehmer dieses Goldwaschtages abgeholt, zog ein Wolkenschleier auf und ließ die Sonne verschwinden. So blieb es bis in die Abendstunden. Fazit: Es war ein rundherum gelungener, goldiger Tag. Vielen Dank allen zusammen!

 

3 Kommentare

  1. Guten Abend Herr Andorf, Philipp und ich wollten uns noch einmal ganz herzlich für den tollen Tag bedanken!!! Wir werden sicherlich noch einmal mit Ihnen auf Goldsuche gehen! …der Goldrausch hat uns gepackt. Bis bald.
    Viele Grüße! Mina

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