Goldwaschkurs 27.05.2017

Über 30 Grad und strahlend blauer Himmel.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad tut die Abkühlung im Wasser richtig gut. Ingewöhnlich hoch für den Mai stieg heute das Thermometer. Doch das hitzige Wetter bei strahlend blauem Himmel konnte uns nicht viel anhaben: Die Goldwäscher hatten die Frische quasi zu Füßen. Kein Wunder, wenn einige Teilnehmer das Wetter nutzten und ein paar Schwimmrunden entlang des Ufers unternahmen. Einen riesigen Spaß hatten da insbesondere die Kinder. Sie wuschen zusammen mit den Eltern nicht nur echtes Rheingold, bauten Dämme und plantschten fleißig.

Eigentlich wollte ich mit den heutigen Teilnehmern einen ganz anderen Goldwaschplatz aufsuchen. Aber der Wetterbericht und die Besichtigung am frühen Morgen ließen meine Entscheidung revidieren. Der ursprünglich geplante Platz hätte deutlich weniger Büsche und damit kaum Schatten geboten. Aber der Platz nördlich von Neuenburg war ideal: Hier waren viele, viele Büsche, unter denen wir immer wieder Schutz suchen konnten; außerdem war der Parkplatz nur ein bis zwei Gehminuten entfernt.

Dort angekommen, gab ich sofort ein paar theoretische Kenntnisse zum bevorstehenden Goldwaschen preis: Auf was wir bei der Goldsuche achten sollten, weshalb das gelbe und extrem seltene Metall im Sand zu finden ist. Alle weiteren Informationen, weshalb Hier Gold liegt und woher das Rheingold stammt, berichtete ich erst später im Laufe des Tages.

Bevor des dann endlich mit Schaufeln, Sieben und Pfannen raus auf die Geröllbank ging, rieben sich alle Teilnehmer erst einmal kräftig mit Sonnenschutzcreme ein. Sicher ist sicher, andernfalls drohte heute ein Sonnenbrand.

Die Kinder hatten ihren Heidenspaß und forderten die Eltern ganz schön…

Auf der Geröllbank fanden wir auch gleich eine goldreiche Stelle, gruben, siebten und wuschen das Sandgemisch mit der Pfanne aus, bis tatsächlich gleich das erste Goldflitterchen auftauchte. Ein herrlicher Anblick! Dann ging es darum, alle anderen Pfannen mit Material zu füllen.

Im Laufe des Tages wurden zahlreiche Goldstückchen von bis zu einem Millimeter Durchmesser erwaschen. Manche Teilnehmer taten sich schwer, weil sie die Mühe, die beim Schaufeln verbunden ist, unterschätzt hatten. Andere wiederum buddelten eine Pfanne nach der anderen voll – und hatten letztendlich auch ein super schönes Ergebnis: zahlreiche Goldflitterchen.

Schon recht früh wurden die Goldwaschrinnen eingesetzt. Insbesondere die Kinder waren mit Eifer dabei, so viel wie möglich des wertvollen Metalls zu finden. Für die Mamas und Papas bedeutete das einen kräftigen Arbeitseinsatz. Da kam das gemeinsame Grillen am frühen Nachmittag gerade gelegen. Endlich mal eine Pause! Doch danach ließen sich die Jüngsten erneut nicht mehr halten: Und das Goldwaschen ging von vorne los.

Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön!

Ein Kommentar

  1. Hallo,
    uns hat es sehr viel Spaß gemacht! Vielen Dank für den schönen Tag, wir empfehlen Sie gerne weiter und werden auch wieder kommen-einzig, bei diesen Temperaturen muss sich der Service mit dem eiskalten Bier verbessern :)!
    Alexandra & Oliver

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