Goldwaschkurs 29.04.2017

Frühlingssonne pur – den ganzen Tag!

Was für ein schöner Sonnentag! Der letzte Aprilsamstag bot alles, was es für einen schönen Goldwaschtag braucht: Sonnenschein pur, fleißige Kursteilnehmer und natürlich auch schöne Goldfunde. Wir waren auf der Geröllplatz nördlich von Neuenburg. Schon am frühen Morgen kündigte sich ein herrlicher Tag an. Dabei hatte vor wenigen Tagen der Wetterbericht noch etwas ganz anderes verkündet. Und auch die Schneeschmelze hat in den Alpen nach heftigen Regenfällen begonnen. So hatte ich mit dem Schlimmsten gerechnet.

Aber es kam ganz anders. Das Wetter hätte nicht sonniger sein können und der Wasserstand war wider allen Erwartungen denkbar niedrig.

Aus ganz Deutschland waren die Teilnehmer dieses Goldwaschtages angereist; etliche von ihnen waren schon am Vortag angereist und in Unterkünften in der Umgebung eine und zwei Übernachtungen gebucht. Die Erwartungen waren hoch: Zum ersten Mal im Leben Gold schürfen – und finden!

Bei der Begrüßung vor dem Neuenburger Rathaus versuchte ich alle zu beruhigen: Alle würden Gold finden, versprach ich. Dieses Versprechen konnte ich natürlich auch einhalten. Doch vor dem ersten Fund stand erst einmal ein wenig Theorie an. Am Rheinufer erklärte ich so rasch wie möglich, die Technik des Goldwaschens zu erläutern und weshalb das gelbe Metall mit der Goldwaschpfanne gefunden werden kann. Obwohl es so extrem selten ist. Schon beim ersten Versuch tauchten auch gleich zwei Flitterchen auf. In den nächsten Pfannen folgten weitere. Bald hatten alle Teilnehmer ihr erstes selbst geschürftes Rheingold im Aufbewahrungsgläschen. Was für ein herrlicher Glanz!

Einige wenige Teilnehmer wurden erst am Nachmittag fündig. Sie hatten sich von unserer Gruppe etwas abgesetzt und ausgerechnet an einer Stelle geschürft, wo keine schweren Mineralien zu finden sind. Ich hatte eingangs zwar alle darauf hingewiesen, aber offenbar wollten sie ihre eigenen Erfahrungen machen… Deshalb nahm ich mich ihnen später besonders an, holte sie auf unsere Goldseife (goldhaltige Geröllbank) – und siehe da, es hat geklappt. Gold glänzte auch in ihrer Pfanne.

Lust auf ein goldiges Abenteuer? Hier sind die nächsten Goldwaschtermine!

Heute hatten wir ausschließlich Flitterchen gefunden. Das sind kleine Goldplättchen von bis zu einem und zwei Millimeter Durchmesser. Ein Goldkörnchen wie noch vorige Woche war nicht darunter, obwohl wir just an derselben erfolgreichen Stelle schürften.

An dieser Stelle allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön! Sie waren mit Eifer bei der Sache.

2 Kommentare

  1. Hallo Herr Andorf,
    Goldwaschen ist gar nicht so leicht – aber dank Ihrer fähigen Anleitung und vielen Hintergrundinfos bekam man einen guten Überblick darüber wie und wo man Gold findet und wie die genaue Waschtechnik funktioniert. Wir hatten einen tollen Familientag draußen, ein Abenteuer, an das wir uns noch lange erinnern! Toll fand ich auch, dass sie sich mit Kindern besondere Mühe geben! Sabine Hauf

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